Diese Seite soll ihnen eine Überblick verschaffen, welche Änderungen an der Centauro V10 alle möglich sind.
Die Fahrwerke der Centauro/Daytona RS und 1100 Sport sind bis auf den Heckrahmen absolut gleich. Die Daytona RS und- Centauro-Motoren unterscheiden sich nur durch Nockenwellen.
Da wir seit 2001 ständig eine umgebaute Centauro als Vorführfahrzeug in unserem Fuhrpark führen, können sie sich gerne durch eine Probefahrt von der Leistungsfähigkeit unseres Motorenumbau auf 1228 ccm sowie den Fahrwerksänderungen überzeugen. Weiterhin haben wir auch eine Daytona RS hier die das volle Programm an Motor- und Fahrwerksmodifikation hat. Nur gehört das Schätzchen unserer Heike die sie niemandem zum Fahren geben will.

Unten sehen sie unsere 3 bisherigen Vorführ-Centauro's mit den jeweiligen technischen Änderungen. Wir können ihnen für jeden Einsatzzweck ein Vorschlag bieten, egal ob Sport,- Touren- oder Gespannmotorrad.

Zunächst wollen wir aber auf die 2 große Probleme der Vierventilmotoren hinweisen die zu kapitalen Motorschäden führen können.

1. Grundbohrungen der Ventilführunge sind unrund !!!

Problem Durch den schlechten Kontakt der Ventilführungen zum Zylinderkopf können die Ventile ihre Hitze nicht abgeben.
Ergebnis gerissene Köpfe, abgerissene Ventile
Lösung Grundbohrungen neu fräsen, Ventilführungen erneuern, kohlenstoffbeschichtete Ventile einbauen ( 35 / 31 )mm = 2mm mehr. Durch die spiegelblanke extrem harte Oberfläche der Ventile hat man dann auch den Ventilführungsverschleiß des Vierventilers im Griff und man kann sich an 110 Nm und 100 PS erfreuen bei 100% Haltbarkeit des Zylinderkopfes.

2. Ölpumpe ist nicht gelagert

Problem Durch die schlechte Lagerung der Pumpenräder ist der Verschleiß sehr hoch und das Ölpumpenrad hat sehr viel Spiel.
Ergebnis Zu wenig Öldruck, eingelaufenes Motorgehäuse, abgerissenes Stirnrad
Lösung Nadelgelagerte Dynotec Ölpumpe im Tausch mit plasmanitrierten Rädern und die Probleme sind gelöst.

Ansonsten ist der Vierventiler ein zuverlässiger und extrem drehmomentstarker Freund der in der 1200er Version auch gerne mit Kraft das Vorderrad gen Himmel zieht.

Es gibt keinen anderen Motor der fast ab Leerlaufdrehzahl über 100 Nm hat und auch noch 8500/min dreht. Wem das nicht langt kann unsere 82 mm Hub Kurbelwelle mit 10 mm größerem Hauptlager ordern um sich eine V13 zu bauen (1288 ccm).
Dieser Kurbeltrieb wurde in der Rennsaison 2004 erfolgreich getestet. Auch zwei Tage Journalisten-Fahren auf dem großem Kurs Hockenheim bei 9500/min, im Rahmen des Tuner-GP, hat ihm nicht geschadet.

technische Daten und Leistungskurve Centauro/Daytona

Durch das anklicken der Bilder wird eine grössere Ansicht in einem Popup-Fenster angezeigt.

2004 Centauro V12

mehr Bilder unter bilder/Centauro
Dies ist unsere neueste Kreation der Centauro-Umbauten. Zu den unten beschriebenen Fahrwerks-Änderungen kommt hier noch eine komplette Öhlins-Gabel der V11 Scura. Leider ist die Abstimmung der Serien V11 Scura Gabel nicht zu empfehlen und keine Verbesserung gegenüber der serienmäßigen WP Gabel. Die FG43 als Zubehörgabel ist um Welten besser als die Gabel die serienmäßig bei Guzzi verbaut wird. Aber dieses Abstimmungsproblem kennen wir ja schon von der Aprilia RSV-Mille R.

Am Motor wurde der Antrieb der Zwischenwelle von den orginal Stirnrädern auf Kette umgebaut. Durch diese Änderung wird der Motorlauf des Vierventil-Motors, speziell im Leerlauf, ebenso leise wie der von Zweiventilmotoren. Die Auspuffanlage ist momentan noch eine Termignoni-Kit-Anlage mit adaptierten Serienschalldämpfer.

Bei Interesse können sie nach Terminvereinbarung unsere Centauro V12 probefahren.

2003 Centauro V12 "Borussia"

Nachdem die "ProCe" verkauft wurde musste ein neues Vorführmotorrad aufgebaut werden. Das typische Dynotec-Blau musste einem Matt-Schwarz weichen. Da sie vorher gelb war hat Uwe sie zur "Borussia" getauft. Um die Fahrwerksgeometrie weiter zu Optimieren verbauten wir zu den schon bewährten Änderungen der ProCe unsere eigens entwickelten Gabelbrücken. Die Dämpfung der Gabel wurde überarbeitet um aus dem orginal Teil das Optimum herauszuholen. Die Änderungen am Rahmenheck, Motor und der Hinterradfelge gleichen denen der ProCe bis auf die Auspuffanlage welche jetzt auch aus eigener Entwicklung und Herstellung kommt.

2001 Centauro V12 "ProCe"

Unsere erste Vorführ-Centauro mit unserem, aus Rennsport und Straßeneinsatz, bewährten 1200 ccm-Motor.
Durch die Erfahrungen aus dem Rennsport (BoT / SoT) konnten wir eine 100 mm-Kolben entwickeln der für den Straßeneinsatz mit hohen Kilometer-Laufleistungen optimiert ist. In Verbindung mit einer Brennraumbearbeitung, anderen Nockenwellen und angepasster Peripherie ergibt sich ein Motor der weder Leistung noch Drehmoment missen läßt (siehe Leistungsdiagramme). Für den Staßeneinsatz mit TÜV sind so von 125-135 Nm und 115 - 135 PS möglich. Dabei kann durch die Wahl der Nockenwellen und der Peripherie die Leistungs-Charakteristik entweder auf mehr Spitzenleistung oder auf mehr Drehmoment im unterem Drehzahlbereich ausgelegt werden. Doch bei allen Varianten gilt -> "nie mehr unter 100 Nm !".

Die Technische Änderungen neben der Motorenoptimierung sind :

  • geändertes Rahmenheck (Höherlegung)
  • Fahrwerk (Öhlinsdämpfer DY9900 hinten, orginal Gabel überarbeitet)
  • Hinterradfelge (5,5" mit 180er Reifen)
  • Lackierung

siehe auch Presseberichte:


Zurück

info@dynotec.de
Copyright © 2003 DYNOTEC GmbH